![]() | Maximo - Ghosts to Glory
Ehemalige PSone-User werden sich sicherlich noch an das seinerzeit grafisch überaus beeindruckende Jump & Run-Adventure Ruff & Tumble erinnern, das vor drei Jahren auf der alten Sony-Konsole für runterklappende Kinnladen und glänzende Augen sorgte. Sollten Sie zu dieser Fraktion gehört haben und auch an Spielen wie MediEvil Gefallen finden, dann ist Maximo: Ghosts to Glory genau das Richtige für Sie, denn auch in Maximo hüpfen und springen Sie mit Ihrer knuddeligen Hauptfigur auf einem gespensterverseuchten Friedhof herum, vertrimmen Heerscharen von Ungeheuern und nutzen Ihre Zauberkräfte, um in Märchen-Manier nicht bloß eine, sondern gleich eine ganze Schar entführter Prinzessinnen zu befreien.
Doch der Reihe nach: Als der Ritter Maximo nach einem Feldzug in sein Reich zurückkehrt, hat sein Berater Achille sich selbst zum König ernannt, und als wäre das noch nicht schlimm genug, ist Maximos Geliebte Sophia gegen ihren Willen zur Braut des Schurken erkoren worden. Als Maximo verärgert in den Thronsaal stürmt, um Achille zur Rede zu stellen, folgen den harschen Worten bald noch ärgere Taten, und da Maximo Achilles Zauberkräften nichts entgegenzusetzen hat, wandert er flugs über den Jordan. Doch offenbar hat da oben noch jemand Verwendung für ihn, denn Maximo wird zurück zur Erde geschickt, um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wiederherzustellen, da Achille mithilfe eines riesigen Bohrers eine Verbindung zwischen der Ober- und der Unterwelt geschaffen hat, durch die nun Armeen von Untoten nach oben strömen. Sozusagen als Nebenwirkung davon sind auch die Seelen der Toten befreit geworden, und Ihre Aufgabe ist es nun, diese Seelen wieder einzusammeln. In der Gestalt von Maximo ziehen Sie in die Schlacht gegen die Ungeheuer und versuchen, mithilfe von allerlei Waffen und Zaubersprüchen zwei Dutzend abwechslungsreich gestalteter Levels von Dämonen, Zombies und anderem lichtscheuem Gesindel zu säubern. Gespielt wird Maximo, wie bei Titeln dieser Couleur üblich, aus der Dritte-Person-Perspektive. Angelehnt ist das Ganze dabei sowohl optisch, als auch inhaltlich an die altehrwürdige Ghosts'n'Goblins-Serie, die für Maximo in vielerlei Hinsicht Pate stand, selbst wenn das Spiel vom Schwierigkeitsgrad her deutlich hinter seinem Vorbild zurückbleibt; einzig und allein der Umstand, dass Sie bloß nach jedem besiegten Endgegner abspeichern können, sorgt hin und wieder für Frust. Wenn Sie das nicht weiter stört und Sie die oben genannten Spiele gern gezockt haben, werden Sie ohne Zweifel auch an Maximo: Ghosts to Glory Ihre helle Freude haben. Pro: Viele Waffen Ansprechende 3-D-Grafik Abwechslungsreiches Leveldesign Kontra: Nur für Jump & Run-Fans Kein Multiplayermodus Teilweise ungenaue Steuerung 3D-Action-Adventure um den Helden Maximo, der gegen den Zauberer Achille sein Reich verteidigt.
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